Stolpersteine putzen in Remscheid – Ein Zeichen gegen das Vergessen
Wir, die Klasse 10D, haben in Remscheid Stolpersteine gereinigt, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Mit unserer Aktion wollten wir ein Zeichen für Toleranz, Respekt und Demokratie setzen. Gleichzeitig wollten wir auf die Bedeutung der Erinnerungskultur aufmerksam machen und uns gegen Ausgrenzung und rechtsextreme Ideologien positionieren, wie sie auch im Zusammenhang mit der AfD diskutiert werden.
Die Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln aus Messing, die in Gehwege vor ehemaligen Wohnhäusern eingelassen sind. Sie erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Zu den Opfern gehörten unter anderem jüdische Menschen, politisch Verfolgte, Menschen mit Behinderungen sowie Angehörige weiterer verfolgter Gruppen. Auch in Remscheid gibt es mehr als 180 solcher Stolpersteine. (Geoportal Remscheid)
Bei unserer Aktion haben wir die Stolpersteine geputzt, damit die Namen und Inschriften wieder besser sichtbar werden. Dabei wurde uns bewusst, dass hinter jedem Namen ein Mensch mit einer eigenen Geschichte steht. Die Reinigung war deshalb nicht nur eine praktische Aufgabe, sondern auch eine Möglichkeit, uns mit der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.
Mit unserer Aktion wollten wir außerdem zeigen, wie wichtig es ist, sich für demokratische Werte einzusetzen. Wir wollten deutlich machen, dass Rassismus, Antisemitismus und die Ausgrenzung von Menschen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Unsere Kritik an der AfD stand dabei im Zusammenhang mit unserem Anliegen, uns gegen rechtsextreme Positionen und die Diskriminierung von Menschen zu stellen.
Zusammenfassend war das Putzen der Stolpersteine für uns als Klasse 10D eine wichtige Erfahrung. Wir konnten dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Gleichzeitig haben wir gezeigt, dass auch junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzen können.
Die Aktion hat uns verdeutlicht, dass Geschichte nicht vergessen werden darf. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und uns auch heute gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus einsetzen. Denn Erinnern bedeutet nicht nur, zurückzublicken, sondern auch, Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft zu übernehmen.
Klasse 10D




